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vita

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the doors of perception

XANADU - eine mexicanische metapher für PARADIES - las er über dem eingang der großen schwarzen türe in seltsam geformten buchstaben. über dem offenen feuer vor ihm schwirrten insekten, sesam öffne dich summte ein lautsprecher, pelikane tanzten vor seinem glühenden auge...riesige eisberge schwammen mit ungeheurer geschwindikeit auf ihn zu. eine mantrische inschrift in lantsah-lettern wirkte wie eine geheime aufforderung:

weitergehen durch die verwandlung transformation hindurchbeißend die traumtotems der aranda im süden jenseits des flusses:

jetzt wird wieder etwas mit mir geschehen...
ihn fortreißend lallend und wirbelnd entwickelten sich eingebrannte goldene zeichen zu einem ungeheuren stom energiestoß magnetischer wirkung:

sa tafua, der clan-gott, der über nacht die kokosnüsse deiner geliebten reifen läßt, war mal wieder mit seinem toyota in urlaub bei den hippies in ibizza oder waren es nur eindrücke seiner inneren bindung an biologische patterns, die er nicht zu entziffern vermochte...

er nahm sich zusammen. more awareness, more awareness sagte er sich immer wieder, selbsthypnose ist alles, ws du brauchst auf der konferenz über aminosäuren.
mit den bausteinen des lebens und, natürlich, mit der gewerkschaft für innere sicherheit, besprach er seine expedition zu den letzten gehiemnissen, die hinter dieser türe lagen.

der reiseleiter, eine kombination aus lufthansa und biologischem apfelmus, hält ihn davon ab mit der bemerkung, weiteres wachstum sei schädlich für die ganze gruppe. ein kurzer blick in sein handbuch für verhaltensweisen in unbeleuchteten gebieten überzeugt ihn: punkte eins und drei schlafen: freibier und das recht auf angst und trauer. sorglos offen, vergangenheit, happyness, schönheiten, bilder, bezüge,

erotische impulse
rauschen vorüber im labyrith
der beziehungen...er verlor
augenblicklich jede kontrolle über sein nervensystem
jagten berauschende wellen des olioliuqui jenseits der schwelle tauchte nocheinmal die frage auf, warum hat sie mich verlassen. god knows. wütende spanische worte wie mierda cojones alhambra todos buena kleben am stoffetzen, der wie ein leitmotiv oder ariadnefaden über der türe herabhing. von seiner langen und tapfer ertragenen krankheit befreite er sich plötzlich mit rollenden augen, war mit einem ruck am ende seiner weisheit...

original oder fälschung vedant und hindus calling this world that you have created out of your own mind simply illusory: it disappears...einatmen, ausatmen. wake up. wind, wasser, vögel, bäume und sterne sind nur erstarrte formen schöpferischer kontinuität...
the waking have one world in common: EXISTENCE.

und alle, die schlafen und träumen,
haben nichts als ihre eigenen welten.






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