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mayonnaise and the origin of life

zugegeben ein etwas ungewöhnlicher titel für eine ausstellung:

was hat mayonnaise mit dem ursprung des lebens zu tun? ein klick im internet und du findest jede menge literatur über das thema, von astrophysikern, biochemikern und evolutionsbiologen, aber einer der mich besonders faszinierte war eben dieser mister harold morowitz, philosoph und  robinson professor für biologie und biochemie an der george mason universität. der unter titel des buches lautet "thaughts of minds and molecules".



 
stanotte siamo dentro il regno dei fiori, le strade vuote ingrandiscono il silenzio, öl auf leinwand, 150 x 560 cm, 2002 (foto guntram gerst)
stanotte siamo dentro il regno dei fiori, le strade vuote ingrandiscono il silenzio, öl auf leinwand, 150 x 560 cm, 2002 (foto guntram gerst)


aber mayonnaise? diese eklige ungesunde sauce auf den hamburgern von macdonalds, die nur gut schmeckt wenn man sie selber macht. sie besteht im grunde nur aus drei teilen: olivenöl, eigelb und essig.ein rezept, um lebende zellen zu mixen wäre wirklich viel komplizierter, aber die mikrostruktur von zellen und salatdressing hängt ab von einer klasse von molekülen von ungeheurer wichtigkeit in allen lebenden  prozessen: den amphiphilen.

"amphi" kommt aus dem griechischen und bedeutet "beide teile" und "philos" heisst lieben. diese beiden teile die hier gemeint sind, sind öl und wasser. ihre molekularstrukturen  ziehen an einem ende des moleküls wasser an und am anderen ende öl. sie kommen vor im eigelb, genauer im darin enthaltenen lecithin,  und sind dafür verantwortlich, dass das alte sprichwort "wasser und öl kann man nicht mischen" eben nicht stimmt.



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